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Faktencheck Schulmedizin und Homöopathie

Die moderne Medizin gibt uns allen ein scheinbar sicheres Gefühl. Für fast jede Krankheit gibt es das passende Medikament oder die passende Operation. Doch Ärzte greifen heutzutage zu oft und leichtfertig ein. Die Zahl der jährlichen Behandlungen ist auf über 700 Millionen gestiegen - und Ärzte sind die häufigste Schadensursache.

Den Begriff „zu viel“ scheint es in der Medizin heute nicht mehr zu geben. Riskante Operationen ohne Not bei über 80-Jährigen, medikamentöse Dauertherapien ohne erwiesene Wirksamkeit, aber mit zum Teil starken Nebenwirkungen, sind an der Tagesordnung. Gelenkprothesen bei 90-Jährigen, Chemotherapien im letzten Lebensmonat stehen auf der Tagesordnung. Die an sich schon zweifelhaften Studien zu den Nebenwirkungen eines Medikamentes beziehen sich meist auf junge Menschen, welche meist gesund bzw. nur an einer Krankheit leiden. Die Realität sieht anders aus. Heute nehmen Menschen über 70 meist einen Cocktail von 6 - 15 Medikamenten ein, deren toxisches Potenzial niemand einschätzen kann, weil gar nicht untersucht. Das Risiko einer solchen Studie wäre den Pharmariesen wahrscheinlich viel zu groß. Ein mir gut bekannter Arzt meinte einmal sinngemäß zu mir: „Die tägliche Verschreibungspraxis ähnelt eher dem Motto - Denn wir wissen nicht, was wir tun." Unerwünschte Medikamentenwirkungen sind nicht nur jährlich für mindestens fünf Prozent der Krankenhausaufnahmen verantwortlich, sondern auch für circa 60.000 bis 70.000 Todesfälle. Immer häufiger werden ärztliche Behandlungen als Ursachen rätselhafter Symptome enttarnt: Depressionen nach Antibiotika-Einnahmen wegen Blasenentzündungen, Hautausschläge durch Psychopharmaka. Und dazu kommen noch an die eine Million Infektionen während der Klinikaufenthalte, von denen etwa 30.000 zum Tod führen. Das Risiko in einem Krankenhaus nach einer OP zu versterben, ist also etwa 10 mal so hoch wie bei einem Verkehrsunfall den Tod zu finden (derzeit ca. 3000 Todesopfer im Jahr). Natürlich gibt es lebensrettende und lebensverlängernde Maßnahmen. Aber die Mehrzahl auch heutiger Behandlungen ist nicht besser als der Spontanverlauf. Weder für die Entfernung der Rachenmandeln im Jugendalter, den Kreuzbandersatz am Kniegelenk, noch die Bandscheibenoperationen gibt es Belege für den Patientennutzen. Der Aktionismus von Ärzten scheint hingegen ungebrochen. Die Ergebnisse hinterlassen aber oftmals einen fahlen Beigeschmack, da der Patientennutzen nicht nachgewiesen wurde. 

Über die Verunglimpfung naturheilkundlicher Methoden.

Nun verfügt die Schulmedizin leider nicht über die Erfolge, die sie sich sehnlich herbeiwünscht, insbesondere nicht  bei chronischen Krankheiten. Nur, dass Sie mich richtig verstehen. Gemeint sind hier nicht die Akut- und Notfallmediziner, welche tagtäglich großartiges leisten. Die angeblich bahnbrechenden  Erfolge der Phamaindustrie sind überschaubar. Der Siegeszug von Antibiotika und Kortikosteroiden seit Jahren ausgebremst (Stichwort Krankenhauskeime und Immunschwächung). Was liegt da näher als die „Konkurrenz“ auszubremsen. Zum einen werden Erfolge der Naturheilmedizin gern als “Placebo“ abgetan, zum anderen werden Therapien, wie z.B. die Neuraltherapie oder die Eigenbluttherapie, welche über Jahrzehnte erfolgreich von Heilpraktikern ausgeübt wurden, auf ein schier unerträgliches Minimum für Heilpraktiker in ihrer praktischen Arbeit zurechtgestutzt. Angeblich, weil die Heilpraktiker so viel Unfug damit betreiben würden. Nur mal zum Vergleich: Wenn Heilpraktiker so viel Schindluder in ihrer Praxis betreiben, warum zahlen die jährlich eigentlich so unverschämt wenig Beiträge (ich zahle jährlich lediglich 112,00 €) in ihre Haftpflichtversicherung ein? Ärzte zahlen bis zu 8000,00 € an Prämie in die Haftpflicht. Nicht ohne Grund, wenn Sie mich fragen. 

Zum Stand der aktuellen Homöopathieforschung.

Die Medien überbieten sich in den letzten Jahren mit „kritischen“ Berichterstattungen über die Homöopathie. Diverse Kampagnen werden sogar von ehemaligen homöopathischen ÄrtzInnen gestartet, welche den Kontext vertreiben, die Homöopathie komme über eine Placebowirkung nicht hinaus. Solcher Art journalismus macht sich natürlich gut in einer Zeit, in der sich kaum noch jemand die Mühe macht, zwischen „Fake-News“ und wirklich ambitioniertem Journalismus zu differenzieren. 

Hier einige Negativbehauptungen über die Homöopathie: 

1. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Homöopathie wirkt.

Richtig ist, dass es sicherlich zu wenige Studien zur Wirksamkeit gibt. Falsch ist aber, dass es keine Beweise gäbe. Derzeit gibt es immerhin 104 Studien, welche placebokontrolliert sind, und für weitere Belege zur Verfügung stehen. 41 % davon (43) bestätigen die Wirksamkeit der Homöopathie. Nur 5 % davon fielen negativ aus. Die restlichen Studien waren nicht eindeutig. 

2. Da ist nichts drin, das sind nur Zuckerkügelchen.

Laborexperimente haben nachgewiesen, dass homöopathische Mittel nicht nur Zuckerkügelchen sind. Selbst ultrahohe Verdünnungen im Bereich von über 10¯²³, verfügen über einen komplexen Wirkmechanismus, welcher teilweise schon 2015 von indischen Nanoforschern sichtbar gemacht wurde. Sie wirken regulativ an der Zelle und verfügen wohl auch über Reparaturmechanismen, welche heute noch nicht ganz klar sind. 

3. Homöopathie versagt im Vergleich zur Schulmedizin.

In Studien, die die Wirkung von Homöopathie und Schulmedizin miteinander vergleichen, konnte gezeigt werden, dass die Homöopathie zu genauso guten oder sogar besseren Ergebnissen wie die Schulmedizin führen kann. Diese vergleichenden Studienergebnisse fand man bisher bei folgenden Erkrankungen:

- Depression

- Ohrinfektion bei Kindern

- Infektionen der oberen Atemwege

- Schwindel

- bei chronischen Erkrankungen 

4. Homöopathie sollte nicht eingesetzt werden, da man nicht in der Lage ist, zu erklären, wie sie wirkt.

Das Wissen darüber, wie eine Arznei funktioniert, war noch nie Voraussetzung für seinen Einsatz. Zum Beispiel war die bekannte Arznei Aspirin schon über 70 Jahre im Einsatz, bevor 1971 sein Wirkmechanismus entdeckt wurde. 

5. Schulmedizin ist erprobt, Homöopathe nicht.

Obwohl dies eine verbreitete Ansicht ist, ist die Lage nicht annähernd so eindeutig. Ob wir nun Schulmedizin oder Homöopathie vergleichen, die Wissenschaft ist hier eine große Grauzone. Ein Artikel im renommierten British Medical Journal zur wissenschaftlichen Evidenz hinter den Behandlungen hat festgestellt, dass 46 % von 2.500 häufig eingesetzten Behandlungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit unbekannt sind und lediglich bei 13 % Gewissheit besteht, dass sie tatsächlich wirksam sind.

  (Quelle: Homeopathic Research Institute; www.hri-research.org)


Sehr skeptisch werde ich übrigens, wenn prominente Ärzte und Medizinjounalisten sich in den Medien skeptisch zur Homöopathie äußern, obwohl sie keinerlei Erfahrung im Umgang mit der Homöpathie haben. So etwas gehört meiner Ansicht nach verboten, vor allem wenn im selben Atemzug der Auftritt genutzt wird, um die eigene Show zu promoten. Da wäre es vielleicht ratsam, einfach mal „die Klappe zu halten“








Bitte beachten Sie: Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.

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